Zelten1

Hier ein Auszug aus dem Reisebericht von Rike und Andreas:

„…Verliebt
Brandenburg überraschte uns jeden Tag neu. Mit atemberaubenden Landschaften, lustigen und bewegenden Anekdoten, unverhofften Gastgebern  und vor allem mit der Erkenntnis, dass das Beste dieser Reise oft nicht auf der Karte steht, sondern einfach hinter der nächsten Wegbiegung wartet.
Bullerbü-Idylle, Pferde, Bienen, Ziegen, das Trompeten der Kraniche, der Ruf des Kuckucks. Ruhe, die in uns dringt und entschleunigt. Der Geruch nach Imkerpfeife, die Leichtigkeit, das herzliche Lachen, und dennoch liegt über all diesem Zauber eine Ruhe und Gelassenheit, die tief in uns dringt, entschleunigt und ein faszinierendes, ja paradiesischen Wohlgefühl verursacht.
Und wir fragten uns, ob das Paradies überhaupt erst nach dem Tod auf uns wartet. Was wenn es keine Belohnung ist, die wir erst nach unserem letzten Atemzug erhalten? Was, wenn es viel mehr ein Ort ist, der stets in uns ruht und manchmal aufleuchtet wie eine Sternschnuppe am Himmel? Immer dort, wo wir uns verlieren, in der Weite, in der Freiheit, im Augenblick, immer dann, wenn wir nichts brauchen, nichts wollen, nichts müssen, sondern einfach nur sind und von einem Gefühl durchströmt werden, das größer ist als wir. So ungeheuer mächtig und zugleich doch so zerbrechlich, dass wir es zerstören sobald wir versuchen es festzuhalten.
Zumindest für uns entspricht genau dass alles hier in Brandenburg dem Paradies und dafür auch besonders an Euch noch einmal unseren herzlichen Dank für dieses wunderbare Wohlgefühl.
Ja zugegeben, wir haben uns verliebt in das Land
und in die Menschen und wenn unsere Familienbande
hier nicht so intensiv wären, ja, wir könnten uns sehr gut vorstellen im Land
Brandenburg zu leben….“